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Hausdurchsuchung auf dem Koch-Areal

Polizisten haben das blaue Haus des besetzten Areals in Zürich-Altstetten durchsucht. Doch sie fanden keinen Hanf. Zumindest keinen illegalen.

Im blauen Haus mit dem markanten Balkon war bereits zu einem früheren Zeitpunkt Hanfanbau vermutet worden. Heuer wars CBD-Hanf.
Im blauen Haus mit dem markanten Balkon war bereits zu einem früheren Zeitpunkt Hanfanbau vermutet worden. Heuer wars CBD-Hanf.
Rafaela Roth

Heute Donnerstagmorgen um 10 Uhr haben zivile Beamte der Stadtpolizei Zürich das besetzte Koch-Areal betreten und durchsucht. «Es handelte sich um eine Kontrolle im Auftrag der Staatsanwaltschaft», sagt ein Sprecher der Stapo zu Redaktion Tamedia. Verdacht: Illegaler Hanf-Anbau, es war eine entsprechende Anzeige eingegangen.

Die Aktion, die in den sozialen Medien verbreitet wurde, sei bereits beendet. Es handelte sich also nicht um die Räumung, wie die einen wohl befürchtet – und andere gehofft hatten. Auf Twitter bedankt sich die Polizei für die Kooperation:

CBD-Hanf

Die Hausdurchsuchung ergab laut einer Mitteilung der Stadtpolizei, dass es sich um Industriehanf handelte, also legalen CBD-Hanf mit niedrigem THC-Gehalt. Bei der Kotrolle waren auch die Staatsanwaltschaft und Personal vom Forensischen Institut anwesend. Offenbar gab es keinen Aufstand im besetzten Haus. «Die Kontrolle konnte ohne Probleme durchgeführt werden», schreibt die Polizei.

Bereits 2016 waren die Besetzer verdächtigt worden, Hanf auf dem Areal in Zürich-Altstetten anzubauen. Pflanzen verschwanden damals recht schnell vom Balkon.

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