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Carlos hat den Staat bis heute über eine Million Franken gekostet

Die Justizkommission des Kantonsrats kritisiert die zu hohen Pauschalen im Fall Carlos. Mit einer detaillierteren Abrechnung nach Aufwand hätte man die Leistungen besser kontrollieren können.

Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Keystone
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Sophie Stieger
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
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Kostas Maros
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Die horrenden Kosten waren stets Kritikpunkt am Sondersetting im Fall Carlos, der durch die Sendung «Reporter» in die Schlagzeilen geriet. Dass diese Kritik durchaus berechtigt war, bestätigt nun auch der Bericht der Justizkommission des Kantonsrates. Sie hat sich seit Mitte September ausgiebig mit dem Fall befasst. So kritisiert die Kommission, dass sowohl die Gesamtpauschale von 29'200 Franken als auch einige Subpauschalen, welche die für den Vollzug zuständige Firma Riesen Oggenfuss GmbH angesetzt hatte, zu hoch waren.

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