Car-Unglück auf der Sihlhochstrasse fordert zweites Todesopfer

Nach dem Flixbus-Unfall Mitte Dezember ist laut Medienbericht auch ein Chauffeur seinen Verletzungen erlegen.

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Der Carunfall vom 16. Dezember auf der Zürcher Sihlhochstrasse hat ein zweites Todesopfer gefordert. Einer der beiden italienischen Chauffeure des Busses ist am Montag in einem Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.

Ein Sprecher des Fernbusunternehmens Flixbus sowie die Kantonspolizei Zürich bestätigten am Mittwoch auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA eine Meldung der italienischen Zeitung «Il Secolo XIX». Demnach starb der 61-jährige, der zum Unfallzeitpunkt nicht am Steuer sass, in der Nacht auf Montag in einem Schweizer Spital.

Nicht am Steuer

Aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Verstorbenen und dessen Familie könne man keine genaueren Angaben zum Spital geben, teilte Flixbus auf Anfrage schriftlich mit. Der verstorbene Fahrer sei für den italienischen Buspartner STAV tätig gewesen, der seit 2016 für Flixbus fährt.

Gelenkt wurde der Bus zum Zeitpunkt des Unfalls vom anderen Fahrer, einem 57-jährigen Italiener. Der Bus war an jenem Sonntagmorgen um 4.15 Uhr ins Schleudern geraten und in die Mauer am Autobahnende geprallt.

Dabei wurde eine 37-jährige Italienerin aus dem Bus geschleudert. Die Frau stürzte aus zehn Metern Höhe in die Sihl, wo sie nur noch tot geborgen werden konnte. Insgesamt befanden sich laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa 51 Personen an Bord des Busses, 43 wurden beim Unfall verletzt.

Der Chauffeur, der am Steuer sass, soll den Bus gemäss Aussagen einer Angehörigen in der Zeitung «Il Secolo XIX» in die Mauer gesteuert haben, nachdem er ins Rutschen geraten war, um nicht in den Fluss zu stürzen.

Der Unfallbus war am 16. Dezember für Flixbus von Genua nach Düsseldorf unterwegs. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten auf der Sihlhochstrasse winterliche Verhältnisse. (roy)

Erstellt: 02.01.2019, 10:56 Uhr

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