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Gekündigt, gefeuert, ausgebrannt

Jahrelang herrschten Konflikte im Zürcher Stadtrichteramt: In nur vier Jahren wurde über ein Drittel der Belegschaft ersetzt.

Illustration: Felix Schaad
Illustration: Felix Schaad

Das Zerwürfnis beginnt mit einer Rede. Als Zürichs neue Leitende Stadtrichterin 2015 ihr Amt antritt, steht sie vor die Belegschaft und sagt: «Ich hatte einmal einen Chef, der sagte, er müsse lediglich auf dem Kutscherbock sitzen und seinen Pferden die Richtung vorgeben. Seine Pferde wüssten dann schon, wie man die Probleme im Einzelnen bewältigt.» Und sie schiebt nach: «Ich teile diese Meinung nicht.» So steht es in ihren Notizen zur Antrittsrede.

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