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Chinesen schreiten wegen Film an Zürcher Hochschule ein

Austauschstudenten aus Hongkong wollten an der Zürcher Kunsthochschule einen Film zeigen. Das alarmierte die chinesische Botschaft.

David Sarasin
Die Kunst kennt keine Grenzen. Das scheint auch für den chinesischen Repressionsapparat zu gelten. Im Bild eine Halle der ZHDK. Foto: Keystone
Die Kunst kennt keine Grenzen. Das scheint auch für den chinesischen Repressionsapparat zu gelten. Im Bild eine Halle der ZHDK. Foto: Keystone

Vergangenen Donnerstag schrieb die chinesische Botschaft in Bern eine besorgte Mail ans Rektorat der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK). Grund für die Sorge: vier antichinesische Graffiti im Gang der Hochschule, die teils zu Gewalt aufriefen. Ebenso wies die Botschaft auf einen Film von Studierenden hin, der sich mit den Strassenprotesten in Honkong auseinandersetzt. Sie riet den 15 chinesischen Studenten an der ZHDK, der Vorführung am selben Abend fernzubleiben. Die Begründung: Vermeidung von Eskalation. So erzählt es der Adressat der Mail, Rektor Thomas D. Meier.

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