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Das Ende der Zürcher Gammelhäuser

Nächste Woche werden die Problemliegenschaften an der Neufrankengasse im Zürcher Kreis 4 verriegelt. Das städtische Sozialdepartement ist mit einem Bus vor Ort.

Die beiden Häuser an der Neufrankengasse 6 und 14 im Kreis 4.
Die beiden Häuser an der Neufrankengasse 6 und 14 im Kreis 4.
Raisa Durandi
Schmutz, Dreck und kaputte Scheiben.
Schmutz, Dreck und kaputte Scheiben.
Raisa Durandi
Christian Fischer, Sip-Betriebsleiter: «Ziel ist, dass die Drogenkonsumenten nach der Schliessung der beiden Häuser nicht im Quartier herumirren.»
Christian Fischer, Sip-Betriebsleiter: «Ziel ist, dass die Drogenkonsumenten nach der Schliessung der beiden Häuser nicht im Quartier herumirren.»
Raisa Durandi
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Im Hauseingang liegen offene Abfallsäcke, alte Möbel, Essensreste und gebrauchte Spritzen, vor einer Wohnungstür hat es Erbrochenes. Es stinkt wie in einem Pissoir. «Eine Katastrophe», sagt Verwalter Sherry Weidmann, «jetzt brechen alle Dämme.» Viele Mieter lassen ihre Habseligkeiten zurück und nutzen die Gänge als Entsorgungslager. Drögeler und Dealer gehen ein und aus, es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Junkies kaufen Drogen in den Zimmern der Dealer oder konsumieren den Stoff im Keller. Vor allem in den ersten zwei Stockwerken des Hauses Neufrankengasse 6 im Langstrassenviertel sieht es schlimm aus, in den fünf oberen Etagen ist es etwas weniger schmutzig.

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