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«Das Geschäftsmodell Prostitution funktioniert auf dem Strichplatz besser»

Ab Januar 2013 muss jede Prostituierte mit der Beratung Flora Dora ein Informationsgespräch führen. Was damit erreicht werden soll und was von den Frauen erwartet wird, erklärt der zuständige Bereichsleiter.

Der Strichplatz: Auf diesem Areal in Altstetten wurden die Sexboxen errichtet.
Der Strichplatz: Auf diesem Areal in Altstetten wurden die Sexboxen errichtet.
PD
Die Sexboxen: Im März 2012 hat das Stimmvolk Ja zum Strichplatz gesagt, seit Mitte Jahr sind alle Rekurse vom Tisch. Mit dem Bau wurde im Mai 2013 begonnen.
Die Sexboxen: Im März 2012 hat das Stimmvolk Ja zum Strichplatz gesagt, seit Mitte Jahr sind alle Rekurse vom Tisch. Mit dem Bau wurde im Mai 2013 begonnen.
Steffen Schmidt, Keystone
Freier-Balken: Seit Anfang November 2012 ist die Zähringerstrasse am Abend durch eine Barriere für Unbefugte geschlossen. Auch die Öffnungszeiten wurden ab 2013 eingeschränkt.
Freier-Balken: Seit Anfang November 2012 ist die Zähringerstrasse am Abend durch eine Barriere für Unbefugte geschlossen. Auch die Öffnungszeiten wurden ab 2013 eingeschränkt.
Sabina Bobst /TA
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Die Frauenberatung Flora Dora wird per 1. Januar 2013 mit allen Prostituierten ein obligatorisches Informations- und Beratungsgespräch führen. Wie muss man sich das vorstellen? Wir sind durch die Prostitutionsgewerbeverordnung dazu verpflichtet, die Frauen über ihre Rechte und Pflichte zu informieren. Wir klären sie darüber auf, wie sie die Stadt beispielsweise medizinisch und sozial unterstützt, und halten auch fest, was wir von ihnen im Gegenzug erwarten.

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