Zum Hauptinhalt springen

Das Gran Café wird italienisch geadelt

Das traditionelle Boulevardcafé am Limmatquai eröffnet am Donnerstag neu als Gran Café Motta.

Während vier Monaten ist es unter der Ägide von Innenarchitektin Tilla Theus umgebaut worden. Nun öffnet am Donnerstag um 7 Uhr ein Gran Café, das diesen Namen tatsächlich verdient: Die gemusterten Teppiche sind herausgerissen worden, stattdessen bedeckt jetzt helles Eichenholz den Boden, wie es im hinteren Teil des Raums unerwartet zum Vorschein gekommen ist. Die Zwischendecken aus den 60er-Jahren sind weg, wodurch eine für Zürich unübliche Raumhöhe von 4,5 Metern entstanden ist.

«Das alte Gran Café hat zwar laufend an Umsatz zugelegt, aber es erfüllte die Ansprüche nicht mehr, die der Standort weckt», sagte Beat Grau, CEO der Betreiberin Autogrill Schweiz. Das Mailänder Mutterhaus, das mehrheitlich der Benetton-Familie gehört, ist ein Gigant: Es beschäftigt 70 000 Mitarbeiter in 42 Ländern und verfügt über 350 Marken und Konzepte. Für Zürich schien dasjenige des Café Motta das passende, jenes Mailänder Lokals, das Angelo Motta 1928 gründete und mit seinen luftigen Panettoni stadtbekannt machte. Es ist das vierte Motta – zwei wurden in Mailand eröffnet, eines im Shoppi Spreitenbach. Nach Meinung von Grau ist das Zürcher Motta – dank Architektin Tilla Theus – aber das allerschönste. Die Umbaukosten behält Autogrill für sich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.