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Das Grossmünster für die Flüchtlinge

Verschiedene Kirchen haben begonnen, leer stehenden Wohnraum an Flüchtlinge zu vermieten. Dies sei ein Akt der Barmherzigkeit, sagt Pfarrer Christoph Sigrist.

Mit Christoph Sigrist sprach Denise Marquard
So trostlos wie am Bahnhof Mailand soll es für die Bootsflüchtlinge in Zürich nicht werden. Foto: Luca Bruno (Keystone)
So trostlos wie am Bahnhof Mailand soll es für die Bootsflüchtlinge in Zürich nicht werden. Foto: Luca Bruno (Keystone)

Die Kirchen haben heute zu wenig ­Gläubige und zu viel Platz. Deshalb hat die reformierte Zürcher Landeskirche ihre Mitglieder aufgefordert, leer stehenden Raum anerkannten Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Das Grossmünster ist diesem Aufruf gefolgt. In der Notwohnung des Kirchgemeindehauses Helferei wird Ende August eine junge syrische Familie einziehen. Sie wurde ausgewählt, weil das Ehepaar ein Kind hat, das hier geboren wurde. Dabei handelt es sich um eine Übergangslösung. Ziel ist es, die Familie bei der Integration zu unterstützen.

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