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«Das ist eine reine Verzweiflungstat der FDP»

Für Peter Schmid, Präsident der ABZ-Genossenschaft, greift die FDP-Einzelinitiative für striktere Regeln bei Wohnbaugenossenschaften in die Rechte der Mieter ein.

Ev Manz
Die Einzelinitiative Fairness verlangt angemessene Belegungsvorschriften für Genossenschaften. Das würde auch für die Bewohner des Regina-Kägi-Hofs in Oerlikon gelten, einer ABZ-Genossenschaft.
Die Einzelinitiative Fairness verlangt angemessene Belegungsvorschriften für Genossenschaften. Das würde auch für die Bewohner des Regina-Kägi-Hofs in Oerlikon gelten, einer ABZ-Genossenschaft.
Doris Fanconi
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Herr Schmid, was halten Sie von der FDP-Einzelinitiative Fairness, die unter anderem fordert, dass das Einkommen von Genossenschaftsmietern das Vierfache der Miete nicht übersteigen darf?

Für mich ist es ein reiner Verzweiflungsakt der FDP, die sich bereits für den Wahlkampf positionieren will. Sie vergisst dabei, dass solche Forderungen alles andere als liberal sind. Sie fordert massive staatliche Eingriffe in private Organisationen und in die persönliche Freiheit der Bürger. Zudem diskreditiert sie alle, die in einer Genossenschaftswohnung wohnen.

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