Dieser 31-Jährige wird Zürichs neuer Zoo-Direktor

Nach fast 30 Jahren geht der bisherige Zoo-Direktor Alex Rübel in Pension. Jetzt wurde seine Nachfolge bestimmt.

Der Neue an der Spitze des Zoo Zürich: Zoologe Severin Dressen. Bild: PD

Der Neue an der Spitze des Zoo Zürich: Zoologe Severin Dressen. Bild: PD

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Ein Deutscher übernimmt die Führung des Zoo Zürich. Er heisst Severin Dressen und ist derzeit als stellvertretender Direktor und zoologischer Leiter des Zoo Wuppertal tätig, wie der Zoo Zürich heute Dienstag mitteilt. Dressen tritt seine Stelle am 1. April 2020 an und wird per 1. Juli 2020 die Verantwortung als neuer Direktor des Zoos übernehmen.

Dressen übernimmt damit die Nachfolge von Alex Rübel, der Ende Juni 2020 nach fast 30-jährigem Wirken in Pension geht. «Die Suche nach einem Nachfolger von Alex Rübel war eine Herausforderung, denn es galt, eine hervorragende und weit herum bekannte und beliebte Persönlichkeit zu ersetzen», wird Martin Naville, Verwaltungsratspräsident des Zoo Zürich in der Mitteilung zitiert. Nach der Ära Rübel werde Dressen den Zoo in eine neue Epoche führen. Der Verwaltungsrat wählte den Nachfolger einstimmig. Insgesamt gingen Bewerbungen von 42 Frauen und 89 Männern ein.

Geht in Pension: Der noch amtierende Zoo-Direktor Alex Rübel. Bild: Melanie Duchene

Naturschutzprojekte vorantreiben

Der Neue an der Spitze des Zoo Zürichs ist noch relativ jung. Jahrgang 1988. Das stört den Verwaltungsrat aber nicht. Er sei ein Vertreter der jungen Zooleiter-Generation, die neue Ideen und Sichtweisen in die Konzeption und Führung von Zoos einbringen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Severin Dressen ist mit einer Engländerin verheiratet und Vater eines kleinen Sohns. Er sammelte während seiner Ausbildung und beruflichen Tätigkeit internationale Erfahrung. Er studierte in London und Oxford Ökologie, Evolution und Naturschutz sowie Zoologie. Weiter arbeitete er in Zoos in Deutschland, Spanien und Argentinien als Tierpfleger und Kuratorassistent.

Dressen freut sich auf seine neue Aufgabe in Zürich. Insbesondere wolle er das Engagement und Naturschutzprojekte weiterentwickeln. «So können wir auch zukünftig lokal und global unseren Beitrag zu einem besseren Verständnis der Natur und einem nachhaltigen Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen leisten», sagt er. Das sei angesichts des dramatischen Verlusts an Biodiversität und gravierender Umweltprobleme wichtiger denn je. (sip)

Erstellt: 24.09.2019, 12:28 Uhr

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