Das neue ZSC-Stadion kostet 169 Millionen

Günstiger Baurechtszins, 120-Millionen-Darlehen, 2 Millionen im Jahr für den Betrieb: Die Zürcher Stadtregierung will die neue Eishockeyarena der ZSC Lions grosszügig unterstützen.

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Die Stadt Zürich habe ein Interesse daran, dass die ZSC Lions langfristig den sportlichen Erfolg sowohl im Spitzensport als auch in der Nachwuchsausbildung erhalten könnten, schreibt die Stadt in einer Mitteilung von heute Mittwoch. Mit einer eigenen Arena könne eine wichtige Voraussetzung dazu geschaffen werden. Deshalb wolle der Stadtrat die private Initiative der ZSC Lions unterstützen.

Konkret will er dem Eishockeyclub das städtische Grundstück in Altstetten im Baurecht für die Dauer von 65 Jahren und für einen anfänglichen Baurechtszins von 325’000 Franken pro Jahr überlassen. Zusätzlich soll der ZSC Lions Arena Immobilien AG ein Darlehen von 120 Millionen Franken gewährt werden, das innerhalb von 65 Jahren zurückbezahlt werden muss.

Volk hat das letzte Wort

Nach der Inbetriebnahme der Arena voraussichtlich 2022 will der Stadtrat bis längstens 2084 einen jährlichen Betriebsbeitrag von 2 Millionen Franken an die ZSC Lions Arena Immobilien AG leisten. Im Gegenzug erhält die Stadt die Möglichkeit, die Trainingshalle in der Arena während maximal zehn Tagen pro Jahr für sportliche oder andere nicht kommerzielle Zwecke zu nutzen.

Zudem hat der Stadtrat einen Objektkredit von maximal 2,8 Millionen Franken für die Altlastensanierung auf dem Grundstück in Altstetten sowie einen Objektkredit von 1,9 Millionen Franken für allfällige von der Stadt zu tragende Erschliessungsmassnahmen beschlossen.

Über die Beteiligungen der Stadt muss nun zunächst der Gemeinderat entscheiden. Anschliessend hat das Volk das letzte Wort.

Von nationaler Bedeutung

Die zukünftige Eishockey- und Sportarena soll eine Sportstätte von nationaler Bedeutung werden. Neben der Haupthalle mit 11’600 Plätzen (davon 2500 Stehplätze) sind eine Trainingshalle sowie Restaurants und Büroflächen geplant.

Die Investitionskosten betragen gesamthaft 169 Millionen Franken. Private Investoren beteiligen sich mit 36 Millionen Franken. Davon sind 6 Millionen als Betriebsmittel vorgesehen. Bund, Kanton und Dritte leisten Investitionsbeiträge in Höhe von 19 Millionen Franken. (pu/sda)

Erstellt: 16.09.2015, 13:23 Uhr

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