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Das Rudern hat eine neue Disziplin

Am Samstag fand auf dem Zürichsee die Wassertaufe der ersten 16er-Ruderboote statt.

Eine Weltneuheit! Die Zürcher Rennboot-Werft Stämpfli baute am Samstag, 14. Oktober, auf dem Wasser zwei 16er-Boote zusammen, die am traditionellen Uni-Poly-Rennen vom 4. November auf der Limmat das erste 16er-Rennen der Geschichte bestreiten werden.
Eine Weltneuheit! Die Zürcher Rennboot-Werft Stämpfli baute am Samstag, 14. Oktober, auf dem Wasser zwei 16er-Boote zusammen, die am traditionellen Uni-Poly-Rennen vom 4. November auf der Limmat das erste 16er-Rennen der Geschichte bestreiten werden.
Doris Fanconi
... wo sie von Melchior Bürgin (rotes Jackett, kniend) mit der ersten Hälfte zusammengefügt und per Bohrer verschraubt wird.
... wo sie von Melchior Bürgin (rotes Jackett, kniend) mit der ersten Hälfte zusammengefügt und per Bohrer verschraubt wird.
Doris Fanconi
Melchior Bürgin, langjähriger Patron der Firma Stämpfli Racing Boats, wollte 1986 zum 100-Jahr-Jubiläum des Schweizerischen Ruderverbandes ein Boot für 100 Personen bauen. Das Projekt wurde nie realisiert, doch 2001 baute er den heute noch existierenden «Stämpfli Express,» ein 24er-Boot.
Melchior Bürgin, langjähriger Patron der Firma Stämpfli Racing Boats, wollte 1986 zum 100-Jahr-Jubiläum des Schweizerischen Ruderverbandes ein Boot für 100 Personen bauen. Das Projekt wurde nie realisiert, doch 2001 baute er den heute noch existierenden «Stämpfli Express,» ein 24er-Boot.
Doris Fanconi
Alle Athletinnen und Athleten im 16er rudern mit zwei Rudern.
Alle Athletinnen und Athleten im 16er rudern mit zwei Rudern.
Doris Fanconi
Nur als Einheit stark: Der 16er am Samstagmorgen auf dem See.
Nur als Einheit stark: Der 16er am Samstagmorgen auf dem See.
Doris Fanconi
Die majestätische Präsenz der 16er, die fast doppelt so gross und schwer sind wie die 8er-Boote der sogenannten Königsklasse, bringt sogar die Fischer ins Staunen.
Die majestätische Präsenz der 16er, die fast doppelt so gross und schwer sind wie die 8er-Boote der sogenannten Königsklasse, bringt sogar die Fischer ins Staunen.
Doris Fanconi
Ein heikles Manöver: Das Wenden vor dem Hotel Storchen, wo die Limmat nicht allzu breit ist, musste am Samstag beim ersten und einzigen Training für das Uni-Poly-Rennen mehrfach geübt werden.
Ein heikles Manöver: Das Wenden vor dem Hotel Storchen, wo die Limmat nicht allzu breit ist, musste am Samstag beim ersten und einzigen Training für das Uni-Poly-Rennen mehrfach geübt werden.
Doris Fanconi
Kurz vor halb zehn musste die Feuer- und Wassertaufe der 16er-Boote beendet werden, weil dann die ersten Kursschiffe aufs Wasser gingen.
Kurz vor halb zehn musste die Feuer- und Wassertaufe der 16er-Boote beendet werden, weil dann die ersten Kursschiffe aufs Wasser gingen.
Doris Fanconi
Anders als heute, berichteten die Medien in den 1960er-Jahren noch ausführlich über den Rudersport und liessen sich zu Karikaturen hinreissen. Auch Europa- und Weltmeister Melchior Bürgin wurde immer wieder mit spitzer Feder gezeichnet.
Anders als heute, berichteten die Medien in den 1960er-Jahren noch ausführlich über den Rudersport und liessen sich zu Karikaturen hinreissen. Auch Europa- und Weltmeister Melchior Bürgin wurde immer wieder mit spitzer Feder gezeichnet.
Aus dem Buch «Endspurt. Ein Leben für den Ruderspo
Melchior Bürgin (hinten) und Martin Studach, die von 1964 bis 1968 einen fast unschlagbaren Doppel-Zweier bildeten, nach einer Trainingsfahrt.
Melchior Bürgin (hinten) und Martin Studach, die von 1964 bis 1968 einen fast unschlagbaren Doppel-Zweier bildeten, nach einer Trainingsfahrt.
Aus dem Buch «Endspurt. Ein Leben für den Ruderspo
Hier sind Bürgin/Studach unterwegs zu einem ihrer vielen Siege auf dem bekannten Luzerner Rotsee. Martin Studach starb 2007 an einem Herzversagen, das er während einer Ruderausfahrt erlitt.
Hier sind Bürgin/Studach unterwegs zu einem ihrer vielen Siege auf dem bekannten Luzerner Rotsee. Martin Studach starb 2007 an einem Herzversagen, das er während einer Ruderausfahrt erlitt.
Aus dem Buch «Endspurt. Ein Leben für den Ruderspo
Melchior Bürgin (links) und Martin Studach anlässlich einer Siegerehrung. Das Besondere zu jener Zeit: Nur die Rennsieger durften für die Ehrung aus dem Boot aussteigen.
Melchior Bürgin (links) und Martin Studach anlässlich einer Siegerehrung. Das Besondere zu jener Zeit: Nur die Rennsieger durften für die Ehrung aus dem Boot aussteigen.
Aus dem Buch «Endspurt. Ein Leben für den Ruderspo
Die Schweizer Fahne wird gehisst: Siegerehrung anlässlich des ersten Europameisterschaftstitels von Bürgin/Studach 1965 in Duisburg.
Die Schweizer Fahne wird gehisst: Siegerehrung anlässlich des ersten Europameisterschaftstitels von Bürgin/Studach 1965 in Duisburg.
Aus dem Buch «Endspurt. Ein Leben für den Ruderspo
Ein Fotoshooting mit Models am Boot. Hätten Melchior Bürgin und Martin Studach 1968 in Mexiko den Olympiasieg geholt, wäre eine Modelinie namens «M&M» lanciert worden.
Ein Fotoshooting mit Models am Boot. Hätten Melchior Bürgin und Martin Studach 1968 in Mexiko den Olympiasieg geholt, wäre eine Modelinie namens «M&M» lanciert worden.
Aus dem Buch «Endspurt. Ein Leben für den Ruderspo
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