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Das Schauspielhaus will auch keinen Spar neben dem Eingang

Nach der erfolgreichen Verhinderung einer McDonald's-Filiale bekämpft das Zürcher Schauspielhaus jetzt auch die Pläne für einen Spar-Express.

Widerstand: Das Schauspielhaus will seinen Besuchern neben dem Theatereingang (links) weder einen McDonald's noch einen Spar zumuten.
Widerstand: Das Schauspielhaus will seinen Besuchern neben dem Theatereingang (links) weder einen McDonald's noch einen Spar zumuten.
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Das Schauspielhaus will nicht, dass im Eckgebäude neben dem Theatereingang eine Spar-Filiale öffnet. Sprecher Sebastian Steinle bestätigt, dass das Schauspielhaus gegen das Baugesuch des Detailhändlers Einsprache erhoben hat, wie «Radio 24» meldet. Man wolle die eigenen Interessen wahren, so Steinle. Die Bausektion des Stadtrats hatte dem Mieterausbau von Spar zugestimmt.

Die Spar-Express-Filiale an der Rämistrasse 36 hätte eigentlich Ende 2015 oder Anfang dieses Jahres öffnen sollen. Zuvor hatte sich das Schauspielhaus bereits gegen den Bau einer Filiale von McDonald’s gewehrt. Wegen weiterer Proteste und Rekurse hatte sich McDonald’s daraufhin zurückgezogen.

«Lieber etwas Kulturelles»

Rolf Pfenninger, Inhaber des benachbarten Cafés My Place, äusserte sich bei der Publikation des Baugesuchs im vergangenen August zurückhaltend. Er hätte zwar «lieber etwas Kulturelles» gehabt, aber mit der Spar-Lösung könne er wohl leben, sagte er gegenüber Redaktion Tamedia.

Der Spar-Express will auf 120 Quadratmetern Verkaufsfläche ein breites Sortiment an Lebensmitteln bieten, darunter viele Frischprodukte und auch Alkoholika. Für den Laden sind lange Öffnungszeiten geplant. Das Ziel­pub­likum sind unter anderen die Schüler und Studenten aus den umliegenden Bildungsinstituten.

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