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Das Schlimmste, was einem Tramführer passieren kann

Oliver Weber hat mit dem Tram eine Velofahrerin überfahren. Obwohl er nicht schuld war, hat der tödliche Unfall sein Leben verändert.

Tim Wirth
Weber sieht sie, alles gut, wie immer. Doch plötzlich biegt sie links ab, völlig unerwartet. Fotos: Fabienne Andreoli
Weber sieht sie, alles gut, wie immer. Doch plötzlich biegt sie links ab, völlig unerwartet. Fotos: Fabienne Andreoli

An einem Freitagnachmittag fährt Oliver Weber* über die bayerische Autobahn nach Hause, viel früher als normal – und auch sonst ist alles anders. Zwei Kollegen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) begleiten ihn. Er, der sonst wie ein Wasserfall quasselt, ist heute still. Wie ausgetauscht.

Webers Frau hat für alle «Brotzeit» vorbereitet. Doch Weber ist erschöpft, will alleine sein – und schnell ins Bett. Als er am nächsten Morgen aufsteht, ist zuerst alles gut. Doch dann holt es den 46-jährigen ein. Zusammengekauert und heulend liegt er auf dem Boden. Erst als der Notarzt kommt und ihn mit Medikamenten ruhigstellt, beruhigt er sich. Seine Tochter hat Angst, denn sie weiss nicht, was jetzt mit ihrem Papi geschieht.

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