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Das Touristen-Problem der Kirchen

Das Grossmünster und das Fraumünster suchen nach Lösungen, um die Besuchergruppen besser zu kanalisieren. Nun gibt es Überlegungen, diese nur noch auf Voranmeldung einzulassen.

Das Fraumünster von der Limmat aus gesehen.
Das Fraumünster von der Limmat aus gesehen.
Reto Oeschger
Mehr als 2000  Menschen besuchen das Fraumünster täglich. Ab 2016 wird möglicherweise eine Anmeldepflicht für Besuchergruppen eingeführt.
Mehr als 2000 Menschen besuchen das Fraumünster täglich. Ab 2016 wird möglicherweise eine Anmeldepflicht für Besuchergruppen eingeführt.
Giorgia Müller
Fraumünster und St. Peter aus der Vogelperspektive, aufgenommen während eines Rundfluges im Jahr 2011.
Fraumünster und St. Peter aus der Vogelperspektive, aufgenommen während eines Rundfluges im Jahr 2011.
Nicola Pitaro
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Die beiden Zürcher Kirchen Grossmünster und Fraumünster sind ­Publikumsmagnete. 2'000 und mehr Besucher täglich ziehen die touristischen Wahrzeichen an. Doch dieser Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Durch das grosse Besucheraufkommen würden sich Ruhesuchende in den Kirchen gestört fühlen, sagt ein Touristenführer, der Besuchern die Stadt Zürich zeigt. Die Kirchenleitungen würden sich deshalb überlegen, wie sie die Menschenströme besser in den Griff bekommen. Theo Zobrist, Sigrist des Fraumünsters, bestätigt die Pläne. «Wir stecken noch in der Anfangsphase», sagt er. Das Ziel sei, nur noch eine Besuchergruppe aufs Mal ins Fraumünster zu lassen. Aus diesem Grund müssen sich Gruppen wahrscheinlich ab 2016 zuvor anmelden. Zurzeit seien die Zustände alles andere als gut. Manchmal stünden drei Gruppen gleichzeitig im Fraumünster.

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