Zum Hauptinhalt springen

Das verpfuschte Leben von Tobias Kuster

Weder Sonderschulen noch Time-outs konnten den jetzt geflohenen jungen Mann auf den rechten Weg bringen.

Das Fahndungsbild des Tatverdächtigen: Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach Tobias Kuster (23).
Das Fahndungsbild des Tatverdächtigen: Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach Tobias Kuster (23).
Kapo Zürich
Gemeinsame Medienkonferenz: Der Chef des Amtes für Justizvollzug, Thomas Manhart (links), Regierungsrätin Jacqueline Fehr (Mitte), Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und der verfahrensleitende Staatsanwalt Adrian Kaegi (rechts) beantworten am Montag, 4. Juli 2016, die Fragen rund um das Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld.
Gemeinsame Medienkonferenz: Der Chef des Amtes für Justizvollzug, Thomas Manhart (links), Regierungsrätin Jacqueline Fehr (Mitte), Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, und der verfahrensleitende Staatsanwalt Adrian Kaegi (rechts) beantworten am Montag, 4. Juli 2016, die Fragen rund um das Tötungsdelikt im Zürcher Seefeld.
Georgios Kefalas, Keystone
1 / 2

Der heute 23-jährige Tobias Kuster ist kein unbeschriebenes Blatt. Sein Leben ist geprägt von Sonderschulen, Heimen, Drogen, Lehrabbruch, Delinquenz und Verhaftungen. Das ist dem Urteil des Zürcher Obergerichts vom 29. September 2015 zu entnehmen. Kuster wurde in Winterthur geboren, wuchs zusammen mit seinen Geschwistern bei seinen Eltern auf. Seine Kindheit verlief bis zu einer Infektion mit Neuroborreliose in der dritten Primarschulklasse normal.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.