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Das Vorbild heisst Köln

Mit repressiven Massnahmen wird man den Auswüchsen des Strassenstrichs nicht Herr. Die Kölner erkannten: Strassenprostituierte brauchen Schutz und einen Platz an Stadtrand.

Unerträglich für die Anwohner: Strassenstrich am Zürcher Sihlquai.
Unerträglich für die Anwohner: Strassenstrich am Zürcher Sihlquai.
Keystone

Die Situation beim Sihlquai ist ausser Kontrolle. Anwohner klagen über kopulierende Freier an allen möglichen Orten und beschweren sich über Exkremente vor Hauseingängen. Mit den kürzlich montierten WC-Kabinen hat die Stadtpolizei etwas gegen die Fäkalienplage unternommen – damit aber nur einen Teil des Problems gelöst. Die bis zu 80 Prostituierten, die an dieser wichtigen Einfallstrasse und in unmittelbarer Nähe von Schulen und Wohnungen aggressiv um Freier werben, sind für das Quartier untragbar.

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