Zum Hauptinhalt springen

Das Wasser des Zürichsees reinigt Leib und Seele

Nichts für Warmduscher: Die russisch-orthodoxen Kirchen haben am Zürichhorn die Grosse Wasserweihe gefeiert. Ein Einblick in das spirituelle Ritual.

Die Weihe: Der Priester taucht das Kreuz dreimal ins Seewasser.
Die Weihe: Der Priester taucht das Kreuz dreimal ins Seewasser.
Reto Oeschger
Beten und singen: Der Wechselgesang  dauert rund eine halbe Stunde. Manche winken dem Kursschiff nach.
Beten und singen: Der Wechselgesang dauert rund eine halbe Stunde. Manche winken dem Kursschiff nach.
Reto Oeschger
Bikini und Pelz: Die einen zogen die Badehosen an, die andern Pelzmäntel.
Bikini und Pelz: Die einen zogen die Badehosen an, die andern Pelzmäntel.
Reto Oeschger
1 / 5

Nach der Grossen Wasserweihe gibt es am Zürichhorn Rosafarbene und Blaulippige. Die etwa 250 Blaulippigen sind die Warmduscher. Sie haben zwar eineinhalb Stunden für die Liturgie der beiden russisch-orthodoxen Kirchgemeinden Zürichs am eisig kalten Seeufer ausgeharrt, doch kneifen sie am Schluss: Rund 50 Gläubige steigen über eine Holzleiter ins sechs Grad kalte Wasser, bekreuzigen sich und tauchen dreimal unter. Dann steigen sie an Land, und der Kreislauf arbeitet auf Hochtouren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.