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«Das würde Kriminalität geradezu heranzüchten»

Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) wehrt sich gegen die von der SVP geforderten Massen-Asylzentren.

«Der Ärger der Leute ist verständlich»: Regierungsrat Mario Fehr. (Archivbild)
«Der Ärger der Leute ist verständlich»: Regierungsrat Mario Fehr. (Archivbild)
Patrick Gutenberg

Straftaten von Asylbewerbern aus Nordafrika nehmen explosionsartig zu. Andere Kantone ziehen die Schraube an und haben Taskforces angekündigt, die sich um solche Delikte kümmern. Warum hört man vom Kanton Zürich nicht dasselbe?

Wir haben längst eine Taskforce. Seit Beginn des arabischen Frühlings im Frühjahr 2011 arbeiten Sozialamt, Migrationsamt und die Kantonspolizei noch enger zusammen, um der zunehmenden Kriminalität Herr zu werden. Wir tun alles, was rechtlich zulässig ist, damit sich die Zürcherinnen und Zürcher sicher fühlen können. Hingegen lehne ich medial grossspurig angekündigte Massnahmen ab, die kurzfristig die Bevölkerung beruhigen sollen, aber gar nicht umsetzbar sind – oder keinen Erfolg versprechen, wenn man genauer hinschaut.

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