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Datenschützer stellt sich hinter Einbruchs-Software

Das Prognosetool «Precobs» der Zürcher Stadtpolizei sei «nicht zu beanstanden», sagt Zürichs Datenschützer. Die Kantonspolizei verzichtet aber auf die Software.

Mit dem Rechner gegen Verbrecher: Zürcher Stadtpolizisten beim Vorhersagen von Einbrüchen. Foto: Martin Rütschi (Keystone)
Mit dem Rechner gegen Verbrecher: Zürcher Stadtpolizisten beim Vorhersagen von Einbrüchen. Foto: Martin Rütschi (Keystone)

Seit rund einem Jahr geht die Zürcher Stadtpolizei mit Big Data auf Einbrecherjagd: Dank dem Computerprogramm Precobs (Precrime Observation System) sollen sich Einbrüche vorhersagen lassen. Nach einem einjährigen Test hat die Stadtpolizei Precobs Ende November definitiv eingeführt. Seither werden bei Einbrüchen jeweils alle Tatumstände wie Vorgehensweise und verwendetes Werkzeug – aber laut Polizei keine personenbezogenen Daten – digital dokumentiert und ins Computerprogramm eingespeist. Der Precobs-Algorithmus errechnet, in welchen Strassen Einbrüche wahrscheinlich sind. Erfahrungsgemäss zieht ein Einbruch Folgedelikte in der Nähe nach sich. So weiss die Polizei, wo sie mehr Präsenz zeigen muss.

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