Zum Hauptinhalt springen

Dem Böögg schneits auf den Kopf

Ein Frühlingsfest bei Kälte und Schnee: Am Montag wird am Zürcher Sechseläuten das Sommerwetter 2012 vorausgesagt – die Vorzeichen stimmen wenig optimistisch.

Wer am kommenden Montag beim Zürcher Sechseläuten dem Böögg beim Brennen zusehen will, muss sich warm anziehen. Das trübe und nasse Wetter wird sich nämlich bis nächste Woche fortsetzen, die Temperaturen rutschen gar noch etwas tiefer in den Keller.

Wie der Wetterdienst Meteonews voraussagt, betragen die Höchsttemperaturen am nächsten Montag gerade noch rund 6 Grad. Die Schneefallgrenze sinke auf 600 bis 800 Meter, regnen werde es sowieso. Der Zürcher Böögg, der am Montagnachmittag in Brand gesetzt wird, hat also eine schwere Aufgabe zu meistern: Je schneller er explodiert, desto schöner wird bekanntlich der Sommer – bei dieser Wetterlage wird die Voraussage wohl wenig optimistisch stimmen.

Warm eingepackt an den Kinderumzug

Für den Kinderumzug vom Sonntag sehen die Prognosen nicht viel besser aus: Wolkenverhangen und zeitweise nass soll es laut Meteonews werden. Die Maximaltemperaturen liegen bei acht Grad, es geht eine schwache bis mässige Bise. Die Kinder, die am Umzug mitlaufen, rüsten sich also am besten gleich mit mehreren Kleiderschichten aus: Es empfiehlt sich, unter den Kostümen ein paar wärmende Pullover anzuziehen.

Auch nach dem Sechseläuten geht es nächste Woche eher grau und verhangen weiter. Laut Adrina Müller von Meteonews bleibt das Wetter noch einige Zeit tiefdruckbestimmt. Es könne zwar zwischendurch immer wieder sonnige Abschnitte geben, «anhaltend schönes Wetter mit viel Sonnenschein, wie wir es im März erlebt haben, ist aber nicht zu erwarten». Auch die Temperaturen werden keine grossen Sprünge machen, im Norden pendeln sie sich zwischen sechs und zwölf Grad ein.

Wann das sonnige Frühlingswetter wieder in unsere Gefilde zurückkehrt, ist laut Müller schwer zu sagen, Geduld sei auf jeden Fall angebracht: «In den nächsten zehn Tagen ist kein stabiles Hoch in Sicht.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch