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Demo mit Coop-Plünderung und grossen Schäden: «Mitgegangen, mitgehangen»

In der Nacht ist ein grosser Saubannerzug durch Zürich marschiert. Dabei kam es zu Ausschreitungen und massiven Sachbeschädigungen. Polizeivorsteher Leupi kritisiert die Binz-Besetzer scharf.

Geplündert: Coop-Filiale am Ende der Langstrasse.
Geplündert: Coop-Filiale am Ende der Langstrasse.
Simon Eppenberger
Der Alarm ging los, schreckte die Plünderer aber nicht ab: Eingeschlagene Türe des Coop Pronto.
Der Alarm ging los, schreckte die Plünderer aber nicht ab: Eingeschlagene Türe des Coop Pronto.
Simon Eppenberger
Augenzeugen berichten von mehreren Hundert Teilnehmern, die Polizei von weit über tausend. Ein Grossteil verhielt sich zwar friedlich. Doch einige Dutzend Demonstranten nutzten den Schutz der Massen, um unbehelligt grossen Sachschaden anzurichten.
Augenzeugen berichten von mehreren Hundert Teilnehmern, die Polizei von weit über tausend. Ein Grossteil verhielt sich zwar friedlich. Doch einige Dutzend Demonstranten nutzten den Schutz der Massen, um unbehelligt grossen Sachschaden anzurichten.
Simon Eppenberger
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Bei Ausschreitungen in Zürich ist in der Nacht auf Sonntag ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken entstanden. Gestern vor Mitternacht zogen weit über Tausend Demonstranten vom besetzten Binzareal her in den Kreis 4, wo sie planlos randalierten. Am Tag nach dem Saubannerzug meldete sich Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) zu Wort: «Ich verurteile die Aktion von gestern Nacht in aller Schärfe. Dieser Gewalt- und Zerstörungszug durch Wiedikon und den Kreis 4 kann nur als kriminell bezeichnet werden», schreibt er in einer Stellungnahme.

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