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Den Veloweg nutzen, um Autos zu helfen

In Zürich sind die Pannenhelfer des TCS künftig mit E-Bikes unterwegs, um schneller vor Ort zu sein. Das Werkzeug bringen sie in einem Anhänger mit.

hub
An diesen Anblick muss man sich in Zürich erst noch gewöhnen: Der TCS kommt per Velo.
An diesen Anblick muss man sich in Zürich erst noch gewöhnen: Der TCS kommt per Velo.
Salvatore di Nolfi, Keystone

Hat jemand in einer Stadt mit dem Auto eine Panne, muss er bisweilen lange warten, bis Hilfe kommt. «Es wird immer enger in den Strassen der Städte», sagte Reto Cavegn, Geschäftsführer TCS Zürich, heute Dienstag vor den Medien. Deshalb setzen die Patrouillen neu auf E-Bikes. «So kommen wir in der Stadt viel schneller vorwärts.»

Zur Unterstützung und Ergänzung der herkömmlichen Flotte sind ab Mittwoch in den Stadtzentren von Zürich und Genf je zwei so genannte «gelbe Engel» mit Elektrovelos unterwegs. In ihrem 70 Kilogramm schweren Anhänger haben sie alles dabei, was sie für die Pannenhilfe benötigen.

Deutlich kürzere Wartezeiten

«Die Patrouilleure können die Velowege nutzen, verursachen keine Emissionen und stören den übrigen Verkehrsfluss nicht», sagte Cavegn. Die Wartezeit für die Mitglieder von TCS werde sich dadurch signifikant verkürzen.

Die E-Bike-Pannenhelfer sind zwischen Mai und September unterwegs - und nur bei guter Witterung. Zwölf Mitarbeiter wurden in den vergangenen Monaten speziell dafür ausgebildet.

(SDA)

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