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Der 10. Stadtrat ist ein Verkehrsingenieur

Am Heimplatz betreibt der Stadtrat mehr Verkehrsmanagement als Verkehrsideologie.

Skylla und Charybdis waren der grösste Schreck der Seefahrer im alten Griechenland: Fuhren diese in der Meerenge zu weit links, wurden sie vom einen Ungeheuer gefressen, wichen sie aus, gerieten sie in den Sog des anderen Monsters. Viele Autofahrer glauben, dass die Ungeheuer in der Stadt Zürich weiterleben: links ein schrillendes Tram, rechts ein frecher Velofahrer, vorn ein Rotlicht, hinten einer, der hupt. Und wenn endlich ein Parkplatz gefunden ist, steckt wenig später ein Bussenzettel unter dem Scheibenwischer.

Wer ist schuld? Der rot-grüne Stadtrat, soufflieren SVP und FDP. Hat er nicht am Utoquai eine Spur abgebaut? Tut er das nicht auch am Central? Am ­Albisriederplatz? Und will er nicht mit Tempo 30 den letzten Motor abwürgen? Kurz: Das Zürcher Strassenverzeichnis ist Verkehrsbehinderung à la carte.

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