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«Der Abfallhai hat einen Geburtsfehler»

«Der Trend, dass die Zürcherinnen und Zürcher sich immer öfter draussen verpflegen, wird dem Abfallhai zum Verhängnis», sagt Daniel Aebli, Direktor des ERZ. Bild: Keystone

Herr Aebli, Sie wollen die 2300 Abfallhaie durch ein neues, billigeres Modell ersetzen. Witikon hat die Haie erst gerade eingeführt, ­kommen die jetzt gleich wieder weg?

Hauptgrund dafür sind die Fast-Food-Verpackungen, die immer grösser werden. Hätte man nicht einfach dem Hai ein grösseres Maul spendieren können?

Auf dem sich dann massenhaft Pizzaschachteln türmen am Wochenende.

Aber fliesst so nicht Wasser in die Aschenbecher und schliesslich die braune Suppe den Müllmännern über die Finger?

ERZ beugt sich mit dem ­grösseren Einwurf doch den Fast-Food-Anbietern. Hätte man diese nicht in die Pflicht nehmen und zum Beispiel verlangen können, dass sie Mehrweggeschirr anbieten?

Apropos erziehen: Das grössere Loch animiert doch dazu, gleich den 35-Liter Sack von zu Hause einzuwerfen?

Die Zürcher waren so stolz auf den Abfallhai. Einige sagen, sie hätten ihrem ausländischen Besuch gesagt, Zürich sei so sauber, weil das Entsorgen im Hai so viel Freude mache.