Zum Hauptinhalt springen

Der berühmteste Randständige der Schweiz ist tot

Django ist gestorben. Der 45-Jährige, den Ernst Sieber «meinen Bodyguard» nannte, ist am Montag seinem Krebsleiden erlegen. Morgen Freitag hält der Pfarrer einen Gedenkgottesdienst für ihn ab.

Der Nonkonformist: Eine Verbotstafel konnte Django nicht vom Rauchen abhalten.
Der Nonkonformist: Eine Verbotstafel konnte Django nicht vom Rauchen abhalten.
Sozialwerke Pfarrer Sieber
Gerne posierte er mit FCZ-Fanutensilien. Die Mitarbeiter der Pfarrer-Sieber-Werke schenkten Django jedes Jahr ein Südkürven-Saisonticket zum Geburtstag.
Gerne posierte er mit FCZ-Fanutensilien. Die Mitarbeiter der Pfarrer-Sieber-Werke schenkten Django jedes Jahr ein Südkürven-Saisonticket zum Geburtstag.
Sozialwerke Pfarrer Sieber
Seine letzten Monate verbrachte der krebskranke Django in einem Sterbehospiz in der Nähe von Ulm. Zweimal hat ihn Pfarrer Sieber dort besucht. Gemeinsam sangen sie «Mis Dach isch de Himmel vo Züri».
Seine letzten Monate verbrachte der krebskranke Django in einem Sterbehospiz in der Nähe von Ulm. Zweimal hat ihn Pfarrer Sieber dort besucht. Gemeinsam sangen sie «Mis Dach isch de Himmel vo Züri».
Screenshot SRF
1 / 8

Es seien Menschen wie Django, die ihm als bald 86-Jährigem noch so viel Kraft und Energie gäben, sagt Pfarrer Ernst Sieber am Telefon. Wie so viele andere hat Sieber auch Django auf der Strasse aufgelesen. Django tauchte vor acht oder neun Jahren im Pfuusbus im Albisgüetli auf. So genau weiss es Sieber nicht mehr. Als Dank für die Aufnahme bot Django dem Pfarrer an, sein Leibwächter zu sein. Der Pfarrer – eigentlich ohne Bedarf – nahm an.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.