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«Der Braten ist eine emotionale Sache»

Tine Giacobbo und Katharina Sinniger haben 22 Jahre in der Alpenrose gewirtet – am Samstag ist «Uustrinkete». Braten stand jeden Tag auf der Karte.

«Die Arbeit ist anstrengend – und sie ist nicht weniger geworden»: Tine Giacobbo und Katharina Sinniger. Foto: Reto Oeschger
«Die Arbeit ist anstrengend – und sie ist nicht weniger geworden»: Tine Giacobbo und Katharina Sinniger. Foto: Reto Oeschger

Es heisst immer wieder, das ­Geheimnis der Alpenrose sei der Extralöffel Butter in den Gerichten. Stimmen Sie zu?

Giacobbo: Ja, das ist so. Ich stamme aus Deutschland, da ist die Butter klar die Nummer eins beim Kochen. Butter ist Geschmacksträger und hat ein eigenes Aroma, das genial zu vielen Sachen passt. Ich bin damit aufgewachsen, auch meine Mutter hat sich nie davor gescheut, Butter zu verwenden. Zu Spargeln, zu Kartoffeln. Es schmeckt anders, wenn ich Olivenöl nehme oder Rapsöl. Wir brauchen in der Alpenrose wahnsinnig viel Butter. Am Schluss kommt immer nochmals ein Klacks Butter dazu, dieser extra Löffel, der reut mich nicht.

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