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Der erste Tag im neuen Bettenhaus

Das Zürcher Stadtspital Triemli hat am Ostermontag mit dem Umzug in den Neubau begonnen. 86 Patientinnen und Patienten tauschten Zimmer ohne WC gegen solche auf Viersternniveau.

Morgens um Sieben gehts los: Die erste Patientin wird vom alten ins neue Bettenhaus gebracht.
Morgens um Sieben gehts los: Die erste Patientin wird vom alten ins neue Bettenhaus gebracht.
Doris Fanconi
Sperrig: Wenn ein Spital zügelt, gibt es auch Sperriges zu transportieren wie diese Spezial-Matratze.
Sperrig: Wenn ein Spital zügelt, gibt es auch Sperriges zu transportieren wie diese Spezial-Matratze.
Doris Fanconi
Neubau: 18 Geschoss hoch ist der Neubau. Mit seiner schillernden Fassade hat er das Zeug zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt.
Neubau: 18 Geschoss hoch ist der Neubau. Mit seiner schillernden Fassade hat er das Zeug zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt.
Doris Fanconi
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«Ich fühle mich wie in einer Luxus-Schönheitsklinik, und dabei bin ich allgemeinversichert!» Elsbeth Schaufelberger ist hin und weg von ihrem neuen Zweierzimmer. Sie hat den Fensterplatz, sieht aus dem sechsten Stock über die ganze Stadt. Ihr gefallen die Farben, das Lachsrosa des Linoleumbodens und das warme Beige der Lehmwände. Sie nimmt den frischen Geruch wahr und freut sich: «Ich bin noch nie in eine ­nigelnagelneue Wohnung gezogen.» Läge sie nicht in einem Spitalbett, könnte sie fast vergessen, dass sie im Krankenhaus ist. «Das ist wie ein grosser Zucker über meine bittere Pille.»

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