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Der FCZ zahlt nur noch die Hälfte

Die Stadt Zürich hat sich mit dem abgestiegenen Fussballverein auf einen günstigeren Mietvertrag für den Letzigrund geeinigt. Trotzdem könnte die Saison teuer werden.

Der Sieg im Cupfinal hat Auswirkungen auf die Miete: FCZ-Cabral gegen Karim Rossiim von Lugano.
Der Sieg im Cupfinal hat Auswirkungen auf die Miete: FCZ-Cabral gegen Karim Rossiim von Lugano.
Walter Bieri, Keystone

Mit dem Abstieg des FC Zürich sprudelt auch eine Geldquelle der Stadt nur noch spärlich. Aufgrund einer Klausel wurde nämlich der Mietvertrag fürs Letzigrund-Stadion hinfällig. 500'000 Franken zahlte der FCZ letzte Saison. Hätte er in der Meisterschaft gut abgeschnitten, hätte sich dieser Betrag noch erhöht.

Stattdessen zahlt der Verein jetzt nur noch 275'000 Franken Grundmiete, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Thomas Schönberger, Leiter Kommerz des FCZ, ist damit zufrieden «Wir hatten sehr konstruktive Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt und konnten rasch eine Einigung erzielen, die den veränderten Rahmenbedingungen entspricht», lässt er sich zitieren.

100'000 Franken pro Uefa-Spiel

Neben der Grundmiete sind die wesentlichen Bestimmungen des Vertrags unverändert geblieben. Das heisst: Weil der FCZ als Cupsieger internationale Spiele bestreiten wird, muss er der Stadt happige Zuschläge auf den Mietzins abliefern. Für jedes Gruppenphasenspiel der Europa League werden 100'000 Franken fällig.

Dadurch könnte die Saison in der Challenge League für den FCZ mit Blick auf die Miete unter dem Strich sogar teurer werden als die verkorkste letzte in der Super League. Damals hatte der Club nämlich nur ein einziges internationales Spiel: eine 0:1-Niederlage gegen Dinamo Minsk. Dieses Jahr dagegen steigt er direkt in der Gruppenphase ein.

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