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Der Glaubenskrieg um 10'000 neue Hortplätze

Die Stadt muss bis zum Jahr 2020 das Hortangebot mehr als verdoppeln. Geplant sind 18'000 Hortplätze. FDP und SP fordern, dass stattdessen Tagesschulen eingerichtet werden. Das sei besser und günstiger.

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigt: Kinder beim Mittagstisch in einem Zürcher Hort.
Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen steigt: Kinder beim Mittagstisch in einem Zürcher Hort.
Nicola Pitaro

In den nächsten Jahren wird die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder ausserhalb der Schulzeit regelrecht in die Höhe schiessen. Heute bietet die Stadt Zürich rund 8000 Hortplätze an. Diese teilen sich rund 10'000 Kinder in unterschiedlichen Betreuungsangeboten. Bis 2020 braucht es aber weitere 10'000 Hortplätze. Dies ergeben neuste Schätzungen. Damit verbunden sind Investitionen in der Höhe von 230 Millionen Franken. Der Ausbau folgt dem Willen des Stimmvolks – es hat 2005 in der Abstimmung über das Zürcher Volksschulgesetz ausdrücklich verlangt, dass jedes Kind Anspruch auf einen Betreuungsplatz hat. Die Nachfrage steigt ständig – immer öfter sind beide Elternteile berufstätig.

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