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Der Hafenkran hat in Zürich Tradition

Für das umstrittene Kunstprojekt am Limmatquai gibt es historische Vorbilder: Vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden am linken Flussufer Lastkähne mit Kränen entladen.

Das heutige Stadthausquai im Jahr 1878: Links das Bauschänzli mit dem alten Stadthaus hinter den Bäumen. Wo der Kran stand, befindet sich jetzt der Eingang der Frauenbadi.
Das heutige Stadthausquai im Jahr 1878: Links das Bauschänzli mit dem alten Stadthaus hinter den Bäumen. Wo der Kran stand, befindet sich jetzt der Eingang der Frauenbadi.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
1576: Rechts vom Fraumünsterturm entlädt der Kran einen Weidling.
1576: Rechts vom Fraumünsterturm entlädt der Kran einen Weidling.
PD
Künstler Jan Morgenthaler sitzt auf einem Profilboden für den Hafenkran, der nun nicht wie geplant 2011, sondern im Jahr 2014 am Limmatquai stehen soll.
Künstler Jan Morgenthaler sitzt auf einem Profilboden für den Hafenkran, der nun nicht wie geplant 2011, sondern im Jahr 2014 am Limmatquai stehen soll.
Nicola Pitaro
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Mindestens 6018 Frauen und Männer können den Hafenkran nicht ausstehen – diese Installation eines Occasionskrans vor dem Café Rathaus am Limmatquai. 6018 Personen haben die Volksinitiative der SVP und der Jungfreisinnigen mit dem Titel «Hafenkräne – Nein» unterschrieben. Sie halten das Kunstprojekt, das nächstes Jahr stattfinden soll, für eine Verschleuderung von Steuergeldern und eine Verschandelung der Altstadt. Auch wird dem Hafenkran jeglicher Bezug zur Stadt Zürich abgesprochen.

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