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Der ideale Mieter: Ausländer, schwul, alleinerziehend

Wie die Genossenschaft Kalkbreite entscheidet, wer bei ihr wohnen darf – ein Arbeitspapier gibt die ideale prozentuale Mischung vor.

Marius Huber

Das Dokument liest sich wie ein Koch­rezept: Man nehme als Hauptzutaten 30 Prozent Bewohner mit tiefem Sozialstatus, 33 Prozent Ausländer, die «sicht-, les- und hörbar» anders sind, 20 Prozent, die mit dem Velo zur Arbeit fahren. Dann gebe man 5 Prozent Kinder mit alleinerziehenden Eltern dazu, 5 Prozent Arbeitslose, 5 Prozent Behinderte, 5 Prozent «LGBTIQ-Paare» sowie 1 Prozent Menschen mit «non-binärer Geschlechtsidentität». Besonders praktisch sind Leute, die mehrere Merkmale auf sich vereinen. Folgt man diesen Anweisungen weiter, hat man am Ende die ideale Stadtzürcher Wohnsiedlung.

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