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Der «König vom Kreis 5» kann aufatmen

Gegen Helmuth Werner, Präsident des Quartiervereins Zürich Industrie, wird nicht mehr ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Verdacht auf Drohung und Nötigung eingestellt.

Vom Verdacht auf Drohung und Nötigung freigesprochen: Helmuth Werner, Präsident des Quartiervereins Zürich Industrie.
Vom Verdacht auf Drohung und Nötigung freigesprochen: Helmuth Werner, Präsident des Quartiervereins Zürich Industrie.
Fabio Derungs

Bei den verschiedenen Vorwürfen fehlte es sowohl an objektiven als auch subjektiven Tatbestandsmerkmalen, wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Das Strafverfahren gegen Helmuth Werner wurde daher eingestellt.

Werner habe jedoch einen Strafbefehl wegen mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz erhalten, sagt die zuständige Staatsanwältin Christine Braunschweig gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Er wurde wegen Besitz verbotener Waffen mit 30 Tagessätzen zu 300 Franken und einer Busse von 2000 Franken bestraft. Die Geldstrafe wurde aufgeschoben mit einer Probezeit von zwei Jahren.

Werner ist seit gut 20 Jahren Präsident des Quartiervereins «Zürich 5 Industrie» und gilt als «Quartierkönig». Bis vor zwei Jahren amtete er auch als Präsident der reformierten Kirchgemeinde Industriequartier. Im Sommer 2013 wurde er jedoch vom Kirchenrat wegen Nötigung und ungetreuer Geschäftsführung angezeigt und suspendiert. Daraufhin sass Werner zwei Wochen in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wurden ihm «unhaltbare Personalführung» und «deutliche Kompetenzüberschreitungen».

SDA/tif

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