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Der Markt reguliert das

Gedanken einer Frau, die gemeinsam mit 145 Menschen vor der Tür einer bezahlbaren Mietwohnung steht.

Ich sehe vor einer Tür 145 Menschen in einer Reihe stehen. Ganz zuhinterst hängt einer Frau der Kopf zu Boden, sie sagt, sie müsse ihn nur mal kurz ablegen, die Hoffnung sei ihr abhandengekommen, und so ohne Hoffnung sei der Kopf schwer geworden, wie Wohnungen unbezahlbar, und auch das Pferd ein schweres Tier. Sie würde in die Agglomeration ziehen, sagt sie, die Agglomeration meine es bestimmt gut mit ihr, aber das, sie zeigt auf den kaugummibefleckten Boden vor ihren Füssen, sei ihre Heimat, schon immer gewesen, sie gehöre hierher.

Sie kenne jedes Versteck in den Hecken dieser Stadt und sie wisse, wie es klinge, wenn man in der Langstrassenunterführung die Neunte Sinfonie von Beethoven singe.

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