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«Der mit dem Rucksack ist die Mutter»

Plötzlich sind Dinge normal, die früher unmöglich waren. Willkommen in den 20er-Jahren.

Bald wird man von den Zehnerjahren reden und davon, wie sie uns geprägt haben, dem Zeitgeist entkommt niemand. Im «Magazin» des «Tages-Anzeigers» gibt es eine Zusammenstellung der Entwicklungen, die wir zwischen 2010 und 2019 erlebt haben. Instagram und Netflix, #MeToo und Flugscham, der VW-Skandal und der Videobeweis. Wie viel davon tatsächlich ein Fortschritt ist, wird die Geschichte zeigen – aber auf jeden Fall ist es fast nicht mehr vorstellbar, dass noch vor zehn Jahren Menschen gelebt haben, die gedankenlos mit Öl heizten und Spotify nicht kannten.

Ich fragte mich, wie eine solche Liste der Zehnerjahre für Zürich aussehen müsste. Die mediterrane Stadt. Die Velostadt. Die verdichtete Stadt. Die selbstbewusste links-grüne Stadt, die Frauenstreikstadt, die Schauspielhausstadt, die gentrifizierte Stadt, die Expats-Stadt, die Europaallee-Stadt, die Stadt des neuen Massstabs, die Stadt des ungebauten Stadions, die Stadt ohne grosse öffentliche Projekte.

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