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Der Mumienforscher auf dem Mörgeli-Posten

Frank Rühli hat Tutanchamun und Ötzi untersucht. Jetzt übernimmt der 43-Jährige die Leitung des Medizinhistorischen Museums. Wer ist der Mann, der einiges teilt mit Christoph Mörgeli – und doch so anders ist?

«Die Verbindung zwischen Medizin und Ägypten»: Frank Rühli untersucht altägyptisches Mumiengewebe.
«Die Verbindung zwischen Medizin und Ägypten»: Frank Rühli untersucht altägyptisches Mumiengewebe.
P. Pfister/Universität Zürich
Keinerlei Berührungsängste: Rühli, im Bild mit der Mumie eines Jungen aus Peru 2008 im Historischen Museum in St. Gallen, pflegt erfolgreich Kontakte mit Studenten, Medien oder Geldgebern.
Keinerlei Berührungsängste: Rühli, im Bild mit der Mumie eines Jungen aus Peru 2008 im Historischen Museum in St. Gallen, pflegt erfolgreich Kontakte mit Studenten, Medien oder Geldgebern.
Ennio Leanza, Keystone
Rühli mit Ötzi: Mit modernster Röntgentechnologie wies der Forscher die Todesursache des Mannes aus dem Eis nach.
Rühli mit Ötzi: Mit modernster Röntgentechnologie wies der Forscher die Todesursache des Mannes aus dem Eis nach.
Anatomisches Institut Universität Zürich, Keystone
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Professor, Milizoffizier, FDP-Politiker – Frank Rühli stützt seine Karriere auf traditionelle Pfeiler. Darin ist der Leiter des neuen Instituts für Evolutionäre Medizin an der Universität Zürich und des Medizinhistorischen Museums seinem Quasivorgänger gar nicht so unähnlich: Christoph Mörgeli – Professor, Milizoffizier, SVP-Politiker. Gemeinsam ist den beiden auch die jugendliche Ausstrahlung; Rühli ist mit seinen 43 Jahren allerdings gut zehn Jahre jünger als der 53-jährige Mörgeli.

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