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Zürichs Elektro-Roller im Test: «Ein Rückwärtsgang – komisch»

Jetzt hat die Stadt auch ein neues Scooter-Sharing-Angebot. Wir haben es getestet.

«Tages-Anzeiger»-Redaktor Daniel Schneebeli zieht Bilanz. (Video: Lea Blum)

Neben Autos bietet Mobility jetzt auch Elektro-Roller zum Teilen an. Seit gestern stehen 200 der Scooter in der Stadt Zürich zur Verfügung. Pro Kilometer zahlen die Nutzer 0.25 Franken. Das Besondere: Anders als bei den Mobility-Autos müssen die Roller nicht an spezifischen Standorten abgeholt und abgegeben werden. Sie funktionieren nach einem Free-Floating-Modell, das man von Veloverleihern wie O-Bike oder Limebike kennt. Abgestellt werden dürfen die Scooter in der ganzen Stadt Zürich mit Ausnahme von Affoltern, Leimbach, Witikon und Seebach.

Im festgelegten Gschäftsgebiet gibt es laut Mobility-Sprecher Patrick Eigenmann 1200 öffentliche Zweirad- und Motorradabstellanlagen. Stehen zu viele Scooter an einem Ort, kann Mobility diese umverteilen.

Mitgliedschaft vorausgesetzt

Um die E-Scooter nutzen zu können, müssen Kunden Mitglied bei Mobility sein. Dafür gibt es drei Möglichkeiten: Erstens können sie ein Abo lösen, zweitens Genossenschafter werden und eine einmalige Einschreibegebühr sowie einen Genossenschafterbeitrag zahlen oder drittens die Option Click & Drive lösen. Diese funktioniert ohne Abo-Gebühren, einzelne Fahrten sind aber teurer (30 statt 25 Rappen bei Scootern).

Kunden dürfen die E-Scooter nutzen, wenn sie im Führerschein mindestens über die Katagorie A1 verfügen. Öffnen lassen sich die Scooter per Mobility-App, Mobility-Card oder Swisspass. Helme, Warnsicherheitswesten und Einweg-Hygienehauben sind in den Rollern vorhanden. Um den Service, Unterhalt und Versicherung sowie die Ladung der Batterie kümmert sich Mobility. (cfr)

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