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Der Opernhausdirektor ist volksnah

Mit seiner Kritik am Rummel auf dem neuen Sechseläutenplatz spricht Andreas Homoki dem Volk für einmal aus der Seele: Zürich sehnt sich nach mehr Leere.

Seltener Anblick: Der Sechseläutenplatz ohne störende Aufbauten. Foto: Sophie Stieger
Seltener Anblick: Der Sechseläutenplatz ohne störende Aufbauten. Foto: Sophie Stieger

Die Stadt hat seit dem Frühling einen Platz von Weltformat. Eine weite, leere Fläche am Bellevue. Bloss kommt der Platz selten zur Geltung – darüber darf man sich durchaus aufregen.

Der neu gestaltete Sechseläutenplatz ist bei den Zürchern sehr beliebt. Sie setzen sich an schönen Tagen auf die Stühle, die die Stadt aufgestellt hat, lesen oder plaudern oder essen. Manche legen sich auf dem Quarzit eine Weile hin. Wenn sie denn können: Weil der Platz einfach eine Fläche ist, lässt er sich bestens zustellen. Zum Beispiel mit Zirkus- oder Festzelten. Zwischen März und Oktober war dies an 147 statt wie vorgesehen an 120 Tagen der Fall.

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