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Der Parkplatz-Terminator

Markus Knauss von den Grünen ist die Leib gewordene Verkehrsberuhigungspolitik. Nach 16 Jahren im Parlament will er in der Exekutive effizienter wirken.

Der Stadtratskandidat Markus Knauss im Video: Drei Fragen, drei Antworten.

Wer fürchtet, Tempo 30 schade seinem Vergaser, gibt die Stimme besser einem anderen. Denn Markus Knauss liebt Tempo 30, er kann davon gar nicht genug kriegen. In allen Wohnquartieren müsste langsam gefahren werden, aber auch auf den meisten innerstädtischen Hauptstrassen. 30 Stundenkilometer auf breiten, schnurgeraden Fahrbahnen – für Bürgerliche eine Provokation, die Wiedergeburt von Vogt Gessler in Rot-Grün. Für Knauss eine Selbstverständlichkeit, weil tiefes Tempo weniger Lärm macht und mehr Sicherheit bringt und überdies von höchster Stelle legitimiert ist: Die Lärmschutzverordnung des Bundes verlangt bis 2018 die Sanierung aller übermässig belasteten Strassen in der Schweiz, wobei Massnahmen an der Quelle – sprich Verkehr – Vorrang haben. Im VCS-Magazin vom März dieses Jahres kritisiert Knauss, dass die «passiven» Behörden das Lärmproblem nicht lösen, wenn sie Lärmschutzfenster montieren lassen. «Temporeduktionen sind das Gebot der Stunde.»

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