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Der Parkplatz-Zwingli

Der grüne Stadtratskandidat Markus Knauss ist ein versierter Verkehrspolitiker. Freundlich, aber unerbittlich.

Will für die Grünen den zweiten Sitz im Stadtrat verteidigen: Markus Knauss auf dem verkehrsberuhigten Bullingerplatz.
Will für die Grünen den zweiten Sitz im Stadtrat verteidigen: Markus Knauss auf dem verkehrsberuhigten Bullingerplatz.
Reto Oeschger

Als Markus Knauss ein Kind war, stauten sich in seinem Geburtsort Wattwil im Toggenburg an fast jedem Sonntagabend die Autos. Die meisten von ihnen hatten Zürcher Nummernschilder – und waren nicht sonderlich beliebt.

Seit 30 Jahren lebt Markus Knauss nun in Zürich; in dieser Zeit sind ihm die Autos nicht lieber geworden. Unabhängig vom Nummernschild. Als Fraktionspräsident der Grünen im Gemeinderat und Co-Geschäftsführer des VCS setzt er sich für den Abbau von Parkplätzen ein, für autofreies Wohnen, für verkehrsberuhigende Massnahmen in den Quartieren – oder gegen Apps, mit denen man seinen Parkplatz mit anderen teilen kann. «Parkplatz-Zwingli» hat ihn der TA deshalb vor kurzem genannt.

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