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Der Profi-Provokateur wird abgestellt

Philipp Meier, der Kurator des Dada-Hauses, muss gehen. Zum Abschied dankt er seiner Lieblingsfeindin – der SVP.

Philipp Meier verbreitete Dada so effizient wie eigenwillig.
Philipp Meier verbreitete Dada so effizient wie eigenwillig.

Einen sicheren Job hat Philipp Meier nie gehabt. 2007 wollte ihn der damalige Stadtpräsident Elmar Ledergerber aus dem Amt drücken. 2008 setzte die SVP eine Abstimmung zur Finanzierung des Dada-Hauses – des Cabaret Voltaire – durch. Bei einem Nein hätte sich der Co-Direktor eine neue Stelle suchen können. Doch mit 65 Prozent bekannten sich die Zürcher zum Dadaismus. Meier blieb. Jetzt, acht Jahre nach der Eröffnung, hat es ihn doch erwischt. Er wird wegrationalisiert, aus Geldmangel. Vier private Sponsoren sind ausgestiegen.

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