Zum Hauptinhalt springen

Der rote Sechseläutenplatz

Die 1. Mai-Kundgebung für einen Mindestlohn und gegen die Ausgrenzung von Arbeitnehmenden war mit 14'000 Teilnehmenden rekordverdächtig gross.

Die Sans Papiers schreiben auf ihr Transparent: Wir wollen kein Papier, wir wollen leben.
Die Sans Papiers schreiben auf ihr Transparent: Wir wollen kein Papier, wir wollen leben.
Doris Fanconi
Service Public muss öffentlich bleiben, fordert der Schweizerische Gewerkschaftsbund.
Service Public muss öffentlich bleiben, fordert der Schweizerische Gewerkschaftsbund.
Doris Fanconi
Die Bauarbeiter fordern: Mehr Lohn auf dem Bau. Weil wir es verdienen.
Die Bauarbeiter fordern: Mehr Lohn auf dem Bau. Weil wir es verdienen.
Doris Fanconi
1 / 12

Premiere für die 1.-Mai-Kundgebung: Anstatt wie bisher auf dem Bürkliplatz und noch früher auf dem Helvetiaplatz fand die Schlusskundgebung dort statt, wo gewöhnlich das bürgerliche Zürich mit seinen männlichen Zünftern feiert: auf dem Sechseläutenplatz. Dieser verwandelte sich für zwei kurze Stunden in einen roten Platz, mit roten Transparenten, roten Fahnen mit Sichel und Hammer drauf, roten Ballonen, auf denen ein grosses Ja stand, das Ja zum Mindestlohn und zur Lohngleichheit. Während immer mehr Menschen auf den Platz strömten, um sich die flammenden Reden anzuhören, änderte sich sogar das Wetter: Die Sonne drückte die Wolken weg, und es wurde schön.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.