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Der Sonder-Fall

Seit neun Jahren kämpft die als «Parkhausmörderin» bekannte Caroline H. für eine stationäre Therapie. Nun beginnt das Verfahren wieder bei null: Am Mittwoch tritt sie vor den Richter.

Die Täterin: Caroline H. wird am 17. Dezember 2001 zu ihrem Prozess vor dem Zürcher Obergericht eskortiert. Foto: Keystone
Die Täterin: Caroline H. wird am 17. Dezember 2001 zu ihrem Prozess vor dem Zürcher Obergericht eskortiert. Foto: Keystone

Der Fall, über den das Zürcher Obergericht Ende 2001 zu verhandeln hatte, war «einmalig, einzigartig und erschreckend», wie der damalige Staatsanwalt Jürg Faes sagte. Die 50-seitige Anklageschrift listete die Tötung einer 29-jährigen Frau im Parkhaus Urania im Sommer 1991 ebenso auf wie die Tötung einer 61-jährigen Frau beim Chinagarten an der Seepromenade im Januar 1997, die versuchte Tötung einer 75-jährigen Buchhändlerin im März 1998 an der Kirchgasse, weitere Tötungsvorbereitungen, rund 50 Brandstiftungen mit einem Schaden von elf Millionen Franken, Raub, mehrfache Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie weitere Delikte.

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