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«Das Restaurant Sonnenberg gehört zur Stadt»

«Es ist schon grossartig, Zürich jeden Tag von hier oben zu erleben», sagt Koch Marcus Lindner, «nach unten schauen und sagen: Wow!» Foto: Urs Jaudas

Wie kam es, dass Sie nach Zürich zurückkehren und das Restaurant Sonnenberg übernehmen?

Weshalb wollten Sie in den ­Sonnenberg?

Wo genau liegen da die Parallelen?

Wenn man die Übernahme eines etablierten ­Restaurants der ­Neueröffnung eines Luxushotels gegenüberstellt: Wo liegt da der Reiz?

Das tönt langweilig. Weshalb genau hatten Sie Jacky ­Donatz angerufen?

Sie hatten genug von den Bergen.

Sie haben 2012 bei Ihrem Abschied über Zürich geschwärmt.

Wie war es, zurückzukommen?

Sie sagen, es sei super, jeden Tag von hier nach unten zu schauen. Das trifft das Image des Sonnenbergs ziemlich gut: die dort oben, die Erhabenen. Und dann noch die Fifa im Hintergrund. Ist das kein Thema?

Wie wollen Sie es schaffen, dass der Sonnenberg zur Stadt ­gehört?

Sicher? Der Sonnenberg ist ein altes Restaurant für alte Funktionäre.

Wie setzt sich das Publikum ­zusammen?

Hier ist nicht unbedingt der ­Treffpunkt für Familien.

Sie wollen umbauen?

Sie reden selbst von Öffnung: So richtig gehört der Sonnenberg doch nicht zur Stadt. Weil er zu teuer ist?

Und doch hat es Ihretwegen einen politischen Vorstoss gegeben. Der Stadtrat wurde aufgefordert, «dem Treiben» auf dem Sonnenberg ein Ende zu setzen, als Ihr Engagement bekannt wurde.

Dass es Sie überrascht hat, zum Beispiel?

Diese gehören zu jenen Städtern, die gejubelt haben, als sie hörten, dass Sie zurückkehren.

Wie hat sich Ihre Küche in der Zeit in Gstaad entwickelt?

Was heisst das für den Sonnenberg?

Als Sie gingen, galten Sie als bester Koch Zürichs. Welche Ambitionen haben Sie für den Sonnenberg?

Und die Leute, die sich auf Ihre Rückkehr freuten, weil Sie ans Mesa dachten?

Es gibt kein Gourmetmenü . . .

Wollen Sie Punkte und Sterne?

Erliegen Sie nie der Versuchung, auf Altes, Bewährtes zurückzugreifen?

Sie wissen: Das, was ich damals im Mesa gemacht habe, reicht, um ­bestbewerteter Koch ­Zürichs zu sein. Das können Sie kopieren, schliesslich hat es ­funktioniert.

Wie bleibt man eigentlich als ­Küchenchef inspiriert?

Was halten Sie von Federkohl?

Wie sind die Erfahrungen des ersten Monats?

Das Kalbskotelett zum Beispiel?

Werden Sie wie Ihr Vorgänger hier oben pensioniert?