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Der «Staatsfeind Nummer 1», der die ETH besiegte

Jürg Brechbühl wollte in Zürich studieren und wurde abgewiesen. Jetzt gewann er vor Gericht – wie schon in Dutzenden anderen Verfahren.

Jürg Brechbühl erlitt bei einem Verkehrsunfall eine Hirnverletzung. Seither habe er schon über ein Dutzend Gerichtsverfahren gewonnen, sagt er. Foto: Christian Pfander
Jürg Brechbühl erlitt bei einem Verkehrsunfall eine Hirnverletzung. Seither habe er schon über ein Dutzend Gerichtsverfahren gewonnen, sagt er. Foto: Christian Pfander

«Staatsfeind Nummer 1». Es gibt Leute, die würden diesen Titel wenig schmeichelhaft finden. Jürg Brechbühl dagegen nennt sich selbst so und ist, so hat man das Gefühl, stolz darauf. «Kein Berner gewinnt seit so vielen Jahren so viele Gerichtsverfahren gegen Behörden wie ich», sagt er.

Es ist ein sonniger Nachmittag im Herbst. Jürg Brechbühl sitzt am Stubentisch seines Reihenhauses in Horben bei Eggiwil (BE). Er blickt zurück auf Wochen, die nervenaufreibend waren, die ihn aber auch in seiner Überzeugung bestärkten, dass es sich lohnt zu kämpfen. Seine Gegnerin diesmal war die ETH Zürich. Dort hatte er sich für den Master-Studiengang in Umweltnaturwissenschaften beworben. Die Leitung lehnte ihn ab: Er werde zu lange brauchen, um das Studium abschliessen zu können.

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