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Der stählerne Gast geht wieder

Als Kunst wird der Hafenkran nicht in Erinnerung bleiben, aber als Reizobjekt, das in Zürich unerwartet heftige Reaktionen ausgelöst hat.

Der letzte Morgen: Der 30 Meter hohe Hafenkran wird zur Kunstgeschichte.
Der letzte Morgen: Der 30 Meter hohe Hafenkran wird zur Kunstgeschichte.
Patrick Hürlimann
«Es war ein spannendes Projekt»: Stadtrat Filippo Leutenegger stellt sich am Fusse des Hafenkrans den Fragen der Medien.
«Es war ein spannendes Projekt»: Stadtrat Filippo Leutenegger stellt sich am Fusse des Hafenkrans den Fragen der Medien.
Dominique Meienberg
Die Demontage von weitem gesehen, von der Schipfe am linken Limmatufer.
Die Demontage von weitem gesehen, von der Schipfe am linken Limmatufer.
Dominique Meienberg
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Am Limmatquai hat gestern der Abbau begonnen. In wenigen Tagen ist der Hafenkran auch in Zürich Geschichte, nachdem er es in Rostock, wo er ­herkommt, längst ist. Nur war er in der deutschen Hafenstadt bloss ein ein­facher Hochseekran, während er in Zürich, wo es keine Schiffe mehr zu beladen gibt, zum Kunstobjekt befördert wurde. Hat das etwas gebracht? Hat der Kran Zürich bereichert? Haben sich die 600'000 Franken gelohnt?

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