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Der Tabubruch der Autolobby

Mobility-Pricing ganz konkret: Autofahrer sollen 5 Rappen pro Kilometer zahlen, Zugfahrer 20 – zu Spitzenzeiten mehr. Das zeigt ein unveröffentlichtes Papier der Zürcher ACS-Sektion.

Der ACS erhofft sich von Preisanreizen weniger Verkehr zu den Stosszeiten: S- und Autobahn bei der Allmend Brunau in Zürich. Foto: Urs Keller (Ex-Press)
Der ACS erhofft sich von Preisanreizen weniger Verkehr zu den Stosszeiten: S- und Autobahn bei der Allmend Brunau in Zürich. Foto: Urs Keller (Ex-Press)

Die Idee ist simpel. Wer viel und auf beliebten Strecken zu attraktiven Zeiten fährt, soll mehr bezahlen. Diffiziler wird es, wenn es um die Umsetzung des so­genannten Mobility-Pricing geht. Seit gut einem Jahrzehnt geistert die Idee als Schlagwort durch die Debatte, ohne dass die Politik je ein konkretes Projekt daraus geformt hätte. Immerhin, vor einem Jahr hat der Bundesrat einen Konzeptbericht zu Mobility-Pricing in die Anhörung geschickt. Die zuständigen Bundesämter sind derzeit daran, die Stellungnahmen auszuwerten.

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