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Der vergessene Prunksaal

Seit Jahrzehnten dämmert im Innern des Zeughauses mitten in Zürich ein extravaganter Saal vor sich hin. Obwohl sich immer wieder Interessenten melden, kann er nicht vermietet werden.

Liegt seit Jahren im Dornröschenschlaf: Der Waffensaal im Zürcher Zeughausareal.
Liegt seit Jahren im Dornröschenschlaf: Der Waffensaal im Zürcher Zeughausareal.
Doris Fanconi
Grosszügiger Zugang: Eines der beiden Treppenhäuser, die zum Waffensaal führen.
Grosszügiger Zugang: Eines der beiden Treppenhäuser, die zum Waffensaal führen.
Doris Fanconi
Reliquiencharakter: Die Präsentation der Zwingli-Waffen in einer schreinartigen Vitrine im Zürcher Zeughaus um 1881 hatte fast etwas Religiöses.
Reliquiencharakter: Die Präsentation der Zwingli-Waffen in einer schreinartigen Vitrine im Zürcher Zeughaus um 1881 hatte fast etwas Religiöses.
Historischer Holzstich
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Die meisten Fussgänger beschleunigen ihre Schritte, wenn sie durch die oft übel riechende Passage zwischen Kasernenareal und Zeughaushof gehen. Es ist kein Ort zum Verweilen. Dabei verbirgt sich hinter der maroden Fassade der Zeughäuser 3 und 4 ein Prunkstück längst vergangener Tage: der fürs zwinglianische Zürich geradezu extravagante Waffensaal. Ein Repräsentationsort der Extraklasse, ein Schmuckstück der Stadt.

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