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Der verlängerte Arm der Scientology

Die umstrittene Kirche hat ihre Präsenz auf Zürcher Strassen deutlich erhöht. Sie nutzt dabei ihr vielfältiges Netzwerk von «Tarnvereinen».

Ein unscheinbarer Bau inmitten der Industrie: Die Scientology Kirche Zürich in Albisrieden.
Ein unscheinbarer Bau inmitten der Industrie: Die Scientology Kirche Zürich in Albisrieden.
Fabienne Andreoli
Wer durch den Eingang tritt, passiert als erstes das Privatbüro von L. Ron Hubbard, den verstorbenen Scientology-Gründer. Das Büro wird für ihn freigehalten.
Wer durch den Eingang tritt, passiert als erstes das Privatbüro von L. Ron Hubbard, den verstorbenen Scientology-Gründer. Das Büro wird für ihn freigehalten.
Fabienne Andreoli
Scientology 24.7.18, Zürich, Fabienne Andreoli / Tagesanzeiger
Scientology 24.7.18, Zürich, Fabienne Andreoli / Tagesanzeiger
Fabienne Andreoli
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Die Schaltzentrale der Zürcher Scientology ist in einem unscheinbaren Gebäude mitten in Albisrieden untergebracht – in einer dieser Gegenden, die sich nicht entscheiden können, ob sie Industrie oder Wohngebiet sein wollen. Wer die Scientology-Kirche betritt, passiert erst ein Büro, das den bürokratischen Charme der 50er-Jahre versprüht – Tabu­zone für Unbefugte, reserviert für einen Toten: L. Ron Hubbard, Scientology-Gründer. Hubbard verstarb im Jahr 1986.

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